
Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn geht auf Grundlage neuer Berechnungen davon aus, dass die Nachfolgefrage im Zeitraum von 2010 bis 2014 für knapp 110.000 Familienunternehmen in Deutschland relevant sein wird. Dies entspricht 22.000 Übergaben pro Jahr. Von den Übergaben werden im Fünf-Jahres-Zeitraum 1,4 Mio. Beschäftigte bzw. 287.000 Beschäftigte pro Jahr betroffen sein.
Die Nachfolgefrage stellt sich in Familienunternehmen dann, wenn der Eigentümer aus der Führung seines Unternehmens alters- oder krankheitsbedingt ausscheidet oder verstirbt und das Unternehmen ein hinreichendes Potenzial für eine Übernahme bietet. Die Anzahl der Familienunternehmen, die in den nächsten fünf Jahren vor der Herausforderung stehen, einen Nachfolger finden zu müssen, hat das IfM Bonn mittels eines verbesserten Schätzverfahrens ermittelt.
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Tipp: Die IHK Hannover unterstützt Unternehmensnachfolgen durch die Unternehmensbörse oder auch durch individuelle Beratungsgespräche, zum Beispiel beim kommenden Nachfolgesprechtag am 11. August 2010.