
Im Rahmen der so genannten regionalisierten Teilbudgets stehen für die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit Sitz in der Region Hannover für den Zeitraum 2007 bis 2013 Mittel in Höhe von 5 Mio. Euro zur Verfügung. Ausgenommen sind allerdings landwirtschaftliche Unternehmen.
Eine Förderung ist sowohl für produktive Investitionen als auch nichtinvestive Maßnahmen möglich und sollte mit unternehmerischen Innovationen verbunden sein. Dazu zählen Produkt- oder Prozessinnovationen, die erstmalige Anwendung einer Marketingmethode sowie die Einführung einer neuen Methode im Bereich Unternehmensorganisation oder Personalmanagement.
Produktive Investitionen
Förderfähig sind materielle und immaterielle Investitionsvorhaben, die Arbeitsplätze schaffen oder sichern:
Nichtinvestive Maßnahmen
Förderfähig sind nichtinvestive Maßnahmen, die im Zusammenhang mit späteren Investitionen stehen, sowie innovative Dienstleistungen:
Die Förderung erfolgt als Zuschuss: Kleine Unternehmen (bis 50 Mitarbeiter, Umsatz bis 10 Mio. €) können maximal 30 Prozent der Investitionssumme erhalten, mittlere Unternehmen (bis 250 Mitarbeiter, Umsatz bis 50 Mio. €) höchstens 20 Prozent.
Gefördert werden Vorhaben mit einer Gesamtinvestitionssumme von mind. 50.000 Euro bei produktiven Investitionen und 25.000 Euro bei nichtinvestiven Maßnahmen. Die Höchstfördersumme bestimmt sich nach den "de minimis"-Regelungen.
Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst ist eine Projektskizze einzureichen. Nach deren positiven Bewertung ist ein vollständiger Förderantrag zu stellen. Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt auf Grundlage eines Scoringmodells, das mit der Förderrichtlinie veröffentlicht wurde.
Ansprechpartner ist:
hannoverimpuls GmbH
EFRE – Regionalagentur
Michael Meilwes
Vahrenwalder Straße 7
30165 Hannover
Tel.: 0511/300333-34
E-Mail: Michael.Meilwes(at)hannoverimpuls.de