
Der Begriff „Mezzanine“ stammt aus der Architektur und bezeichnet ein "Zwischengeschoss", das zwischen zwei Hauptstockwerken steht. Mezzanine Finanzierungen (auch als hybride Finanzierungen bezeichnet) sind ihrem Wesen nach zwischen Eigenkapital und Fremdkapital anzusiedeln und -je nach Ausgestaltungsform - bilanziell näher dem Eigenkapital oder dem Fremdkapital zuzuordnen.
Die typischen Ausgestaltungsformen sind: Nachrangdarlehen, stille Beteiligungen und Genussscheine und Wandel-/Optionsanleihen.
Die typischen Merkmale von Mezzanine-Finanzierungen sind: Nachrangigkeit in Bezug auf andere Gläubiger, Verzicht auf Sicherheiten, Vorrangigkeit gegenüber Stammkapital/Grundkapital und Rücklagen, höhere Verzinsung für Kapitalüberlassung als klassisches Fremdkapital, langfristige Finanzierungen mit zeitlicher Befristung.